
Parallel haben sich die Discounter zum größten Dienstleistungsanbieter im deutschen Handel entwickelt, wohingegen der übrige Handel diese Entwicklung eher teilnahmslos verfolgt.
Die Aussagen so mancher Experten ?Deutschland hat seine Angst-Starre überwunden?, ?das Geld sitzt wieder locker und die Nachfrage wendet sich ab vom Geiz? spiegelt eher ein Wunschdenken wider. Der Discount ist noch lange nicht an die Grenzen gestoßen.
Die spürbar gestiegenen Einkommen werden auf der anderen Seite durch höhere Sozialabgaben und Preiserhöhungen in vielen Branchenbereichen pulverisiert. Weite Teile der Bevölkerung möchten sich jedoch weiterhin einen bescheidenen Luxus gönnen, indem sie bei Lidl, Aldi und Co. einkaufen, dafür aber häufiger essen gehen. Der heutige Verbraucher setzt nach wie vor sein Geld strategisch ein. Auf diese Verhaltensweisen sind die Discounter mit ihren Schubladen-strategien bestens vorbereitet. Sie werden auch in Zukunft keinen Euro liegen lassen!
Die aktuelle bbw-Studie ?Future Discount? zeigt in mehreren Themenkomplexen die Vielfalt der neuen strategischen Ansätze des Discounts in Deutschland auf.